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Wenn im Tiefland von Indien der langersehnte Monsun hereinbricht und die Landmassen mit tropischen Regengüssen überzieht, dann beginnt die ideale Reisezeit für die hochgelegenen Wüstentäler des Transhimalaya. Buddhistische Tibeter bewässern hier Gersten- und Erbsenfelder sowie ihre Aprikosenbäume dank Bächen und Flüssen, die den typisch hängenden Gletschern der Gegend entspringen.

Nach ersten Entdeckungstouren in kleinen Seitentälern des Indus geht es von Ladakh aus südwärts zum Baralacha La – Pass (4830m), dem Ausgangspunkt für ein viertägiges Trekking – begleitet von einer einheimischen Mannschaft mit mitgebrachten Zelten, Ponys und Maultieren. Mit Blick auf Gletscher und zu über 6000 Meter hohen Gipfeln, wandern wir über Weiden mit alpiner Flora, begegnen Hirten, ihren Yaks und Pashmina-Ziegen und stellen an Flüssen unsere Zelte auf. Am Kunzum La – Pass (4551m), am Eingang ins Tal von Spiti, erwarten uns wieder unsere Geländefahrzeuge.

Das lange für den Tourismus gesperrte Spiti, im Winter oft monatelang von der Umwelt abgeschlossen, fasziniert - wie Ladakh - durch seinen Gegensatz von Bergwüste und üppig grünen Feldern an den Flüssen, durch seine herzliche und fleissige Bevölkerung in kleinen Dörfern mit eigener Architektur, und vor allem durch die Gompas (buddhistische Klöster): mal spektakulär auf einer Kuppe sitzend, mal über tausend Jahre alt und mit wertvollen Fresken ausgemalt.Eine unvergessliche Reise für sportlich Eingestellte in einer erhabenen Bergwelt und zu Menschen mit einer tief mystischen Kultur.

 
REISEPROGRAMM

1.Tag Linienflug mit Swiss von Zürich nach Delhi. Ankunft am späten Abend und Transfer zum Hotel.

2.Tag Aus der Vielfalt an Sehenswürdigkeiten von Nordindiens stets wichtigster Stadt wählen wir diesmal das Nationalmuseum und die Lodi-Gärten aus.

3.Tag Flug über den Himalaya nach Leh, der Hauptstadt Ladakhs. Dem Indus entlang abwärts geht es ins ruhige Dörfchen Alchi. Langsam gewöhnen wir uns an die Höhe.

4.Tag Wir fahren zum Gross-Kloster Lamayuru und wandern inmitten einer faszinierenden Erosionslandschaft.

5.Tag Heute sind wir in einem Seitental des Indus unterwegs zu Dörfern und zu einem heiligen Wäldchen von Wacholderbäumen.

6.Tag Besichtigung der hervorragenden Fresken der rund tausend Jahre alten Tempelanlage von Alchi. Die Fahrt nach Leh unterbrechen wir mit einer Wanderung in der grünen Oase beim Kloster Phiyang.

7.Tag Zur freien Verfügung in der lebhaften Kleinstadt Leh. Gelegenheit zum Besuch des Marktes, zu Einkäufen oder zum Ausruhen in unserem ruhig gelegenen Hotel.

8.Tag Durch eine einsame, wilde Gebirgswelt geht es südwärts zum fixen Zeltcamp von Sarchu.

9. Tag Kurze Fahrt zum Pass Baralacha La (4830m), dem Ausgangspunkt unseres Trekking. Wir wandern abwärts zum Oberen Fluss (4650m). Übernachtung im Zelt.

10. und 11.Tag Wir sind unterwegs in grossartiger, weiter Berglandschaft – es geht über Hochweiden mit alpiner Flora wie Edelweiss, mit Blick auf hohe Gipfel und Gletscher. Ab und zu gibt es auch einen Fluss zu durchwaten. Wir treffen auf Hirten und über-nachten in unsern Zelten. Schliesslich erreichen wir den wunderschön gelegenen Mondsee auf 4250m.

12.Tag Am letzten Trekking-Tag steigen wir hoch zum Pass Kunzum La (4551m). Von dort bringen uns die Geländefahrzeuge nach Tabo, wo wir das gepflegte Kleinhotel schätzen werden.

13.Tag Wir sind nun mitten im einsamen Spiti! Besuch des historischen Klosters von Lalung und Wanderung zum Kloster Dhankar in spektakulärer Lage.

14.Tag Das tausend Jahre alte Kloster von Tabo besticht durch seine guterhaltenen Fresken. Später geruhsame Wanderung durch traditionelle, autofreie Dörfer und Felder im Seitental des Flusses Pin. Unterkunft in Spitis kleinem Hauptort Kaza.

15.Tag Beim auf über 4000m gelegenen Dorf Kibber wandern wir über eine Hochfläche mit weiter Rundsicht. Am Nachmittag Besuch des Klosters Kye.

16.Tag Längere Fahrt über den Kunzum La-Pass, dann hinunter ins Chandra-Tal, das bereits zu Lahaul gehört. Der Rohtang-Pass gilt als Wetterscheide, fängt er doch meist die Monsunwolken auf. Übernachten in Manali.

17.Tag Tag zur freien Verfügung. Auf dem farbigen Markt von Manali treffen wir Menschen in Lokaltrachten verschiedenster Regionen. Ein Einkaufsparadies!

18.Tag Immer tropischer wird die Vegetation auf unserer Fahrt hinunter bis in die Nordindische Tiefebene. Die Nacht verbringen wir in einem kleinen Maharaja-Palast, in der Nähe von Chandigarh.

19.Tag Nach einem geruhsamen Vormittag Bahnfahrt mit dem Shatabdi-Express nach Delhi.

20.Tag Nachtflug mit Kursmaschine der Swiss nach Zürich. Ankunft am Morgen.

Programmänderungen vorbehalten!

 

Zu Fuss unterwegs:
Die Wanderungen beim Trekking auf über 4000m üM dauern täglich 4-7 Stunden. Wir tragen nur unsern Tagesrucksack, das übrige Gepäck ist bei der Begleitmannschaft und ihren Tragtieren. Kürzer sind alle übrigen Wanderungen. Wir gehen stets langsam, der Höhe angepasst (nie höher als beim Trekking).

  Im Preis inbegriffen:
- Linienflüge
- Fahrt mit Geländewagen
-

Unterkunft in Hotels der mittleren Kategorie in Delhi, Leh, Manali und bei Chandigarh. Einfache Hotels in Alchi, Tabo und Kaza.
Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC.
4 Zeltübernachtungen in Zweierzelten in Sarchu und auf dem Trekking (alle auf über 4000m üM). Getrenntes Essens- und Toilettenzelt.

- Sämtliche Mahlzeiten, ausgenommen 1 Mittagessen
- Eintritte und Besichtigungen
- Bahnfahrt und Transfers
- Begleitmannschaft mit Maultieren/Ponys auf Trekking
- lokale Führer in Ladakh und während des Trekkings
- LM Reiseleitung und Wanderführung
  Nicht inbegriffen:
- Obligatorische Annullationskosten-/ Extra-Rückreise-Versicherung
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- Visa-Gebühren
- Zuschlag für Einzelzimmer (beschränkt vorhanden, 4 Nächte im Zelt ohne Einzelzimmer)
   
Es gelten die
> Allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen.
 

Reiseleitung:
Lisa Pfister,
Michael Begert